Fujitsu-Siemens, Hewlett-Packard oder doch lieber selbst zusammengebaut
Auch wenn es noch ein paar Wochen hin ist, ich bin mir recht sicher, dass Ende des Jahres ein neuer PC fällig ist. Die Auswahl dazu fällt aber gar nicht so einfach. Verschiedene Angebote von Fertigrechnern erscheinen durchaus sinnvoll, oder sollte man sich doch eher fürs Selbstzusammenbauen entscheiden? Ein kleiner Einblick in meine Gedankenwelt.
Einige fragen sich sicherlich, wer man heutzutage eigentlich noch auf Komplettsysteme setzt, wenn man sich mit der Materie auskennt. Die Antwort dafür fällt mir recht einfach: Man weiß, dass es zusammenpasst. Die Vielfalt auf dem aktuellen Markt ist einfach unglaublich, die Unterscheidung, was gut und was schlecht ist, ist eigentlich nicht mehr möglich. Ob die Komponenten dann auch zusammenpassen ist dann noch eine ganz andere Frage. Sicherlich wäre es günstiger und man kann den Rechner am besten an die eigenen Bedürfnisse abstimmen, aber dafür ist man dann auch selbst verantwortlich, wenn etwas nicht mehr geht und muss den Übeltäter erstmal ausfindig machen. Daher werde ich wohl diesmal wieder ein Komplettsystem bevorzugen.
Auf der IFA kamen mir sozusagen die ersten Angebote zugeflogen. Mit dem Scaleo Pi X2650 bietet Fujitsu-Siemens einen wirklichen Allround-PC für Gamer an. Auch wenn ich extrem selten spiele, möchte ich doch einen Rechner haben, der spielfähig ist und dafür auch den einen oder anderen Euro mehr ausgeben. Dieses System, welches exklusiv bei Saturn verkauft wird, kostet aber dann stolz 1599,- Euro. Zu teuer, abgehakt. Mein Budget setzte ich auf etwa 1000 Euro, und das ist in meinen Augen schon eine recht hohe Summe.
Heute kam dann noch von HP eine Ankündigung für die Pavilion Elite m9000-Serie. Die Modelle sind ähnlich dem Scaleo Pi 2663, bieten also auch einen Intel QuadCore und ausreichend Arbeitsspeicher. Es ist sozusagen das Konkurrenzprodukt, welches sich im Weihnachtsgeschäft durchzusetzen versucht. Er soll ab Oktober verfügbar sein und, je nach Ausstattungsvariante, ab 899,- Euro kosten. Also durchaus in meinem Budget. Aber auch hier hilft es zunächst nur abzuwarten, wie die einzelnen Varianten genau bestückt sind.
Insgesamt habe ich sowohl von HP, als auch von Fujitsu-Siemens eine positive Meinung. Über HP kommt die in der Hauptsache von meinem Auslandspraktikum in Irland. Meine dortige Praktikumsfirma Moresoft war bzw. ist auch noch HP Partner, so dass ich die Rechner selbst zu Gesicht bekam. Und sie überzeugten mich in Design und Leistung.
Von Fujitsu-Siemens habe ich meinen Laptop, mit dem ich auch zufrieden bin. Er passt genau so, wie ich ihn erwartet habe. Es war ein guter Kauf, den ich nicht bereut habe.
HP liegt womöglich ein wenig vorn, aber es entscheiden ja auch die Spezifikationen und Preise.
Sobald es Neuigkeiten oder eine (Vor-)Entscheidung gibt, werde ich darüber natürlich berichten.
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