Der iPhone-Hype und die Vertriebsstrategie von Apple

Der iPod, der inzwischen populärste MP3-Player auf dem Markt. Ein Erfolgsprodukt aus dem Hause Apple, die nun ein neues Marktsegment erobern möchten: Den Handymarkt.

Die Chancen sind durchaus da, gerade durch die Popularität des iPods, gibt es genügend Leute, die auch einem Handy von Apple ihr Vertrauen schenken würden. Aber ein Handy ist mehr als ein Musikabspielgerät, es braucht viel mehr Funktionen. Kein Zweifel, hat das neue iPhone alles Mögliche integriert und war dabei teilweise auch innovativ, nur es wird nicht fehlerfrei sein. Es wird seine Kinderkrankheiten haben, wie auch die Mobilfunkgeräte der anderen großen Hersteller sie immer mal haben. Soll man sich also nun wirklich ein solches Handy holen?

Ich für mich persönlich sage Nein! Wobei ich auch erwähnen muss, dass ich mein Handy in erster Linie zum Telefonieren brauche, und ggf. um ab und zu mal eine SMS zu schreiben. Alles andere brauche ich nicht unbedingt. Daher wäre mir das iPhone einfach zu teuer und zu überfüllt.

Das einzige, was mich am iPhone interessiert ist die Vertriebsstrategie, die Apple fahren wird. In den USA hat man sich auf einen Netzanbieter gestützt und die Verkaufszahlen mehr als erfüllt. Ein ähnliches Konzept war auch in Europa angedacht, sogar so weit, dass zunächst nur ein Anbieter für ganz Europa ein Vertriebsmonopol erhalten sollte. Durch die Verbreitung ist dies nun wohl fallen gelassen worden und man möchte nun zumindest pro Land jeweils nur mit einem Netzanbieter zusammenarbeiten. Ich habe hier aber so meine Bedenken, dass man damit erfolgreich sein wird. Denn in Deutschland wird der Netzbetreiber nicht nach dem Handy, sondern eher nach dem Freundes-/Familienkreis kreis ausgewählt.

Sicher bieten auch andere Hersteller bestimmte Handymodelle nur bei einem bestimmten Anbieter an, nur haben diese Alternativen. Apple wird zu diesem Zeitpunkt nur ein Handy haben. Wenn man sich nun also auf einen Anbieter stützt, zwingt man den Kunden ggf. zum Wechseln, was meiner Meinung nach die wenigsten mitmachen werden. Weiterhin müsste man sich gerade in Deutschland für eine Zielgruppe entscheiden. Setzt man eher auf Business und geht eine Kooperation mit T-Mobile ein oder möchte man die Ipod-Generation für sich gewinnen und kooperiert mit Vodafone. Zunächst hatte Vodafone wohl die besten Karten, jedoch verlangt laut golem.de Apple eine recht große finanzielle Beteiligung für die exklusive Vermarktung, so dass im Moment wohl T-Mobile die wahrscheinlichere Lösung ist.

Sicher scheint aber noch gar nichts, und das in ganz Europa. Es wird also noch ein spannender Sommer und Herbst, bevor alle wissen, wie der Vertrieb des iPhone stattfindet. Auch wird man erst zur Einführung sehen, ob es sich wirklich so bewährt, denn die anderen Hersteller schlafen nicht und haben in meinen Augen auch schon bessere Alternativen parat. Und hier setzt man als Kunde auf eine größere Erfahrung.




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One Response to “Der iPhone-Hype und die Vertriebsstrategie von Apple”

  1. Das iPhone – Fluch oder Segen?…

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