Auslandspraktikum in Irland / Dublin – 29. Tag

7 Uhr – der Wecker klingelt, die letzten Stunden in Dublin liegen bevor. Und doch geht alles so schnell, denn 9 Uhr war bereits das Treffen am Tesco um von da wieder zum Flughafen gebracht zu werden. Den vorherigen Abend hat man natürlich noch gemerkt, was den Tag zunächst nicht ganz so angenehm machte, gerade weil der Stress mit dem ganzen Umsteigen einen auch nicht zum Schlafen kommen lässt.

Der Flughafen von Dublin war vollkommen überlastet und auch der Check-In der Lufthansa kam nicht wirklich klar. Wir standen ewig und hatten wohl Glück, dass der Flug schon von vornherein verschoben war. Die haben aber auch ewig gebraucht für jeden einzelnen Passagier, das war nicht normal. Das lief in Dresden 4 Wochen zuvor deutlich schneller und es wurde ja nichts anderes gemacht. Und dann eine riesige Schlange an der Sicherheitskontrolle. Das einzig positive war, das unsere Maschine, wie bereits erwähnt, später los flog und wir sie damit bekamen.

Diese Verspätung hätte sich in Frankfurt aber fast gerächt, denn dort wurde aus unserem eigentlich recht langen Aufenthalt ein sehr kurzer. Zusätzlich wurden wir mit dem Bus zum Gate gebracht und nicht direkt mit einer Fluggastbrücke. Dadurch mussten wir auch noch mal durch alle Sicherheitskontrollen durch, die man sich vorstellen kann, obwohl unser Gate nach Dresden nur wenige Meter vom eigentlichen Ankunfts-Gate entfernt war. Einige unserer Gruppe kamen dann nur wenige Minuten vor dem Start an Bord. Es blieb also stressig und chaotisch, aber es war ja kein Urlaub.

Nächstes Ziel war dann Leipzig, da in Dresden die neue Start- und Landebahn gebaut wird, und damit am Wochenende kein Flugbetrieb stattfand. So schnappten wir uns unser Gepäck und gingen zum Bus, den man auch problemlos fand. Im Bus angekommen, war dieser mit stickiger Luft gefüllt und man hat es nicht einmal geschafft, die zweite Tür zu öffnen. Könnte ja einer schwarz mitfahren, welch Graus. Und nein, der Bus war auch so nicht wirklich das, was man von einem Lufthansaflug erwartet. Ich hätte hier einen besseren Ersatz erwartet, da es den Kunden schon sehr viel Zeit kostet. Aus 5-10 Minuten Flugzeiten wurde eine 2 Stunden Busfahrt. Zum Glück funktionierte dann die Klimatisierung, aber das ganze bringt einen dicken Punkt für die Lufthansa, ist doch kein Billigflieger.

Am Flughafen in Dresden wurde ich dann von meinen Eltern empfangen, die mich nach Hause brachten. Jetzt ist es abgeschlossen, ich bin wieder zu Hause.




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