Auslandspraktikum in Irland / Dublin – 28. Tag

Der Tag 28 ist gekommen, letzter Arbeitstag und genau genommen der letzte wirkliche Tag in Irland. Das Auslandspraktikum nimmt also sein Ende. Es hat viel gebracht, und doch ging es am Ende zu schnell vorbei. Zu gern würde ich noch ein wenig Zeit dran hängen, aber es hilft nichts.

Wir kümmerten uns heute zunächst darum, dass wir alle Rechner fertig bekommen, was uns natürlich gelang. Nebenbei hat uns Rob dann auch die Antworten zu unserem Projekt gegeben. Ich finde es einfach klasse, dass er sich so eine Zeit nimmt, weil die Fragen teilweise echt komisch sind und wir nicht wirklich mit einer solchen Unterstützung gerechnet haben. Auf jeden Fall ein weiterer dicker Pluspunkt für die Moresoft Jungs (& Mädels).

Zum Nachmittag hin setzen wir uns dann wieder vor zu den anderen. Es war Freitag und es war bereits sehr unterhaltsam. Für einen Deutschen wohl eher unverständlich, wie locker die Atmosphäre war, denn auch der Chef machte mit. Wir bekamen dann auch noch den ausgefüllter Europass, ein Bewertungsschreiben und eine kleiner Anerkennung für unsere Arbeit überreicht. Und dann stand dem weiteren Abend nichts mehr im Wege.

Kurz nach 17:30 Uhr verließen wir dann die Büroräume zum letzten Mal und fuhren zum nahe gelegenen Beacon Hotel, wo wir dann den Abend verbrachten. Es war eine wirklich schöne Bar, in der es richtig modern und gemütlich war. Da wir am Anfang aber recht viele waren, haben wir uns mit unserem Bier rausgestellt. Kaum war das erste Bier halb leer stand schon das nächste da. Wenig später kam auch John nach, der uns besoffen sehen wollte, aber erstmal bis 18 Uhr noch die Stellung im Büro hielt. Um die Zeit bis dahin zu verkürzen, verteilte er kurzerhand Sambuca an uns. Das zeigte nach zwei Bier auch seine erste Wirkung, wo der Magen auch meinte, ich hätte gern erstmal was zu essen. Auch die Sprüche “eating is cheating“ hielten mich nicht davon ab. Außerdem war es richtig lecker und ich hätte was verpasst. Und dann konnte es auch weiter gehen. Man überreichte uns immer weiter Bier und weitere irische Shorts (z.B. Babyguinness). Später stieg ich dann auch von Bier auf Vodka Red Bull um, da hier der Geschmack langfristig besser ist. Die Reihen lichteten sich dann auch nach und nach, so dass wir nur noch zu viert waren und uns einen Platz im Inneren suchten. Dort kamen wir dann auch ein wenig mehr ins Gespräch, während John sich immer mehr wunderte, warum wir noch stehen. Und wir hielten es bis zum Ende durch und konnten sogar noch mit dem Taxifahrer, der uns nach Hause brachte gutes Englisch reden, denke ich zumindest. Das Beste war natürlich, dass uns das alles bezahlt wurde, ansonsten wäre dieser Abend wohl richtig teuer gewesen. Ich glaube keiner unserer Gruppe hatte einen solch tollen Abschluß.




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