Auslandspraktikum in Irland / Dublin – 6.Tag

Heute stand nun zum letzten Mal Unterricht an und alle sind recht froh, dass es vorbei ist. Wie bereits erwähnt, hat uns das ganze nicht so viel gebracht, wie wir uns erhofft hatten. Am Ende zählt ja aber das, was wir selber rausholen während der vier Wochen.

Da an diesem Abend der Umzug in die neue Familie bevorstand, verlief der Nachmittag eher ruhig. Ich bin ein wenig durch die Stadt geschlendert, um dann nicht zu spät zurück zu sein, damit ich in Ruhe meine letzten Sachen zusammen packen konnte.

Ein wenig komisch war das Gefühl schon, dass man jetzt nochmals die Familie wechseln muss, nachdem man sich ja doch ein wenig aneinander gewöhnt hat. Der größte Vorteil liegt aber daran, dass wir endlich in die Nähe unserer Gruppe kommen und damit nicht ganz so auf den Bus angewiesen sind. Unsere Gastmutter in der ersten Familie hat sich über die Tage wirklich bestmöglich um uns gekümmert und wir hatten keine Sorgen während dieser Zeit. So ging man durchaus auch mit einer kleinen Träne im Auge, gerade weil man ja nicht wusste, was uns nun erwarten würde.

All das war aber sehr schnell verflogen, als wir bei unserer neuen Familie willkommen geheißen wurde. Auch wenn das Haus nicht ganz so groß ist, haben wir doch noch ein recht geräumiges Zimmer zur Verfügung. Der Ersteindruck von der Familie war auch sehr gut, so dass wir uns über die kommenden Tage und Wochen absolut keine Sorgen machen müssen.

Leider war die Zeit knapp, da wir uns natürlich wieder mit allen anderen treffen wollten, was aber vollkommen in Ordnung war. Wir wurden nur schnell gefragt, wann wir gern frühstücken möchten und dann wurde uns noch gesagt, dass sie über Wochenende außer Haus sind. Peter wird sich in dieser Zeit um uns kümmern, wird schon werden.

Wir sind dann zum Strand und wollten uns dort entscheiden, was wir den Abend machen. Einige sind auch dort geblieben, andere, so auch ich, sind aber wieder zurück, um eine Runde Fußball zu spielen. Nach hartem Kampf konnte meine Mannschaft in der Dunkelheit das 10:9 erzielen, und damit einen Sieg davontragen. So fiel ich dann glücklich in mein Bett, glücklich, etwas länger schlafen zu können.




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