Auslandspraktikum in Irland / Dublin – 2. Tag

Erste Schritte im fremden Land

Die Nacht gut verbracht und auch recht munter gab es ein ausreichendes Frühstück zum Start in den Tag. Vom Ersteindruck können wir mit der Familie mehr als zufrieden sein. Hier lassen sich die nächsten Tage leben, denn am Donnerstag ziehen wir ja noch mal um. Dies bringt natürlich Vor- und Nachteile mit sich. Zum einen lernt man mehr Leute direkt kennen, zum anderen ist es aber so, dass man sich natürlich weniger gut einlebt und kennen lernt.

Aber nun ist ja erstmal Sonntag, der wie bei uns natürlich frei ist. Zumindest für den Großteil der Bevölkerung, denn ein Großteil der Läden hat jeden Tag geöffnet. Ein Ladenschlussgesetz scheint hier soweit nicht zu existieren. Einzig der Ausschank und Verkauf von Alkohol ist zeitlich begrenzt, was natürlich auch positive und negative Seiten hat. Grundsätzlich kann ich das durchaus befürworten, da in der Nacht eben in der Öffentlichkeit so nicht mehr getrunken wird.

Geplant war natürlich direkt ein Ausflug in die Inner City von Dublin, was auch sonst, man möchte die Stadt in der man lebt doch auch kennen lernen. So trafen wir uns 13 Uhr am General Post Office an der O’Connell Street und wollten mit dem „Hop On, Hop Off“-Bus die Stadt erkunden. Gescheitert ist dies letztlich am Wetter, es war einfach kein Stadtrundfahrtwetter, zumal die Busse nach oben offen waren.

So teilten wir uns letztlich mit unterschiedlichen Zielen auf. Primäres Ziel war dann zunächst Burger King. Die Innenstadt ist reich gesät mit Fast-Food-Restaurants, die allesamt auch recht groß sind. Aber hier trafen wir das erste mal auch die irischen Preise an, die doch deutlich über den deutschen liegen. So fiel der Snack kleiner aus. Da wir aber alle Lunchpakete von den Familien bekommen, musste keiner verhungern. Das nächste Ziel war der Handyladen von Meteor, bei dem wir uns Prepaid-Karten gekauft haben. Die Herren im Laden waren überaus freundlich zu uns, und waren keineswegs überwältigt von der Menge, die im Laden stand, immerhin waren wir zu zwölft. Mehr noch, sie waren glücklich über uns, und wir letztlich über die Karte, da wir uns mit dieser SMS kostenlos zuschicken können. Lasst den Spam beginnen!

Anschließend irrten wir mehr in der Stadt rum, als und sinnvoll etwas anzuschauen und suchten mehr und mehr einen Unterschlupf, um dem ganztägigem Regen zu entgehen. Wir fanden uns letztlich in einen Pub ein und probierten dort natürlich erstmal das Guinness. Mein Geschmack ist es nicht so wirklich, aber man muss es ja mal probiert haben. Der Preis von 4,80 Euro hat uns dann nochmals gezeigt, dass die kommenden vier Wochen nicht billig werden.

Bilder aus Dublin:

Ha’Penny Bridge / Halfpenny BridgeLiffreyDie berühmte “The Temple Bar�?Irgendwo in DublinEine Gasse in DublinUnser erster Pubbesuch in Irland

Trotzdem hielt uns dies nicht davon ab, am Abend dann noch mal die Pubstimmung im Brady’s in Shankill mitzunehmen. Hier war an diesem Tag auch die Feier von einer anderen Gastfamilie, was die Stimmung umso besser machte und wodurch auch wir dahin sind. Durch die eher schlechten und uns völlig unbekannten Busverbindungen in der Nacht, mussten wir recht früh zurück.

Bilder vom Brady’s:

Brady’s PubBrady’s Pub

Der Busverkehr an sich ist auch völlig anders als zum Beispiel der deutsche Nahverkehr. Es gibt erstmal keinen direkten Fahrplan, sondern die Fahrzeit richtet sich danach, wie der Bus durch den Verkehr kommt. Der Bus fährt entsprechend so schnell wie er kann, bremst auf den letzten Meter, und und und – auf jeden Fall ein Erlebnis. Wichtig ist, er wird angenommen, auch weil die Stadt selbst vollkommen überfüllt wird. Achja, der Bus hält nicht an jeder Haltestelle an, wenn einer da steht, sondern man muss den Bus heranwinken.

Übersicht über alle Beiträge zum Auslandspraktikum in Dublin




Ähnliche Beiträge

  • Keine ähnlichen Beiträge



Leave a Reply