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	<title>Kommentare zu: Der böse Fußball-Osten?</title>
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	<description>Mein Blog und Ich</description>
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		<title>Von: bahoma</title>
		<link>http://www.jentzsch.eu/2007/04/07/der-bose-fusball-osten/comment-page-1/#comment-3</link>
		<dc:creator>bahoma</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Apr 2007 22:08:01 +0000</pubDate>
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		<description>Schwieriges Thema über das man lange diskutierne kann. Sicherlich gibt es in jedem Verein die &quot;schwarzen&quot; Schafe und es gibt auch irgendwann aus jedem Verein mal negative Schlagzeilen zu lesen. Es wird durchaus meiner Meinung nach subjektiv berichtet. Und Dynamo steht nunmal in einer gewissen Schußlinie. Da wird jede &quot;Kleinigkeit&quot; direkt nochmal ausgewertet, es gibt große Reportagen und ähnliches. 

Wir Fans aus den neuen Bundesländern leben zum Teil ganz anders als hier in den alten Ländern, denke ich. Vorallem Dynamofans würde ich schon fast in Richtung fanatisch bezeichnen. Das muß nicht schlechtsein, solange es um den Support und die &quot;Fanliebe&quot; geht und die gewisse Grenze (Gewalt) eben nicht überschritten wird. Auch ich springe durch den Block, wenn der Schiri mal wieder Blödsinn (in meinen Augen) pfeift. Trotzdem würde ich nicht auf die Idee kommen Sachen zu werfen. Und da ist in meinen Augen der kleine Unterschied. Es gibt eben schon Fans, die Grenzen überschreiten. Diese gibt es aber bei sehr vielen Vereinen. Auch im Profifußball knallt es öfter mal.

Es hat in meinen Augen auch einiges mit der Fankultur an sich zu tun und der gesamten gesallschaftlichen Struktur. Nehmen wir mal München, Dresden, Cottbus. 

In München hast du komplett andere wirtschaftliche Verhältnisse als beispielsweise in Cottbus. Da wird zum Beispiel Fußball vermutlich größtenteils als Unterhaltung oder als Event gesehen. Als wir (bin Energiefan) in die 2.Liga aufgestiegen sind, war das für die komplette Region, für jeden einzelnen Menschen ein riesiger Erfolg. Durch die Ängste und Sorgen im Alltag ist der Fußball für viele meiner Meinung nach der Lichtblick. Irgendwann tritt aber auch eine gewisse Sättigung ein und es kehrt &quot;Normalität&quot; ein. Mittlerweile zum 2.Mal in der Bundesliga ist von unserem Hexenkessel aus den ersten Jahren Profifußball nimmer soviel übrig. 

Und in Dresden hat man eben sehr emotionale Fans. Ich denke die Medien sind an ihrer Auflage interessiert und da macht sich eine Dresdengeschichte immer gut. Dresden ist eine bekannte Stadt mit massig Kultur, man war schonmal in der Bundesliga, der Bekanntheitsgrad ist deutlich höher als bei anderen Vereinen. Durch die DDR Oberliga hat man auch eine ziemliche Rivalität zwischen den CLubs und Dynamo hat nunmal in der DDR eine sehr &quot;starke&quot; Rolle im Fußball gespielt. (Hintergründe werde ich aber hier nicht darlegen) - da ist eben der Neid, Hass oder eben auf der anderen Seite die Zuneigung der Fans größer als woanders. 

Deswegen würde ich schon sagen, daß im &quot;Osten&quot; noch eine andere Fankultur herrscht. Viele Vereine sind noch nicht so stark dem Kommerz verfallen wie andere. Trotzdem sollte man nichts pauschalisieren. Vielleicht sollten gewisse Gruppierungen aus dem Stadion verbannt werden, wie bei anderen Vereinen. Auch bei Energie wurde ein Fanclub ausgeschlossen, obwohl man von ihnen sehr schöne Choreos usw. gesehen hat. Es hat große Proteste gegeben, aber die Vereine sollten schon durchgreifen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schwieriges Thema über das man lange diskutierne kann. Sicherlich gibt es in jedem Verein die &#8220;schwarzen&#8221; Schafe und es gibt auch irgendwann aus jedem Verein mal negative Schlagzeilen zu lesen. Es wird durchaus meiner Meinung nach subjektiv berichtet. Und Dynamo steht nunmal in einer gewissen Schußlinie. Da wird jede &#8220;Kleinigkeit&#8221; direkt nochmal ausgewertet, es gibt große Reportagen und ähnliches. </p>
<p>Wir Fans aus den neuen Bundesländern leben zum Teil ganz anders als hier in den alten Ländern, denke ich. Vorallem Dynamofans würde ich schon fast in Richtung fanatisch bezeichnen. Das muß nicht schlechtsein, solange es um den Support und die &#8220;Fanliebe&#8221; geht und die gewisse Grenze (Gewalt) eben nicht überschritten wird. Auch ich springe durch den Block, wenn der Schiri mal wieder Blödsinn (in meinen Augen) pfeift. Trotzdem würde ich nicht auf die Idee kommen Sachen zu werfen. Und da ist in meinen Augen der kleine Unterschied. Es gibt eben schon Fans, die Grenzen überschreiten. Diese gibt es aber bei sehr vielen Vereinen. Auch im Profifußball knallt es öfter mal.</p>
<p>Es hat in meinen Augen auch einiges mit der Fankultur an sich zu tun und der gesamten gesallschaftlichen Struktur. Nehmen wir mal München, Dresden, Cottbus. </p>
<p>In München hast du komplett andere wirtschaftliche Verhältnisse als beispielsweise in Cottbus. Da wird zum Beispiel Fußball vermutlich größtenteils als Unterhaltung oder als Event gesehen. Als wir (bin Energiefan) in die 2.Liga aufgestiegen sind, war das für die komplette Region, für jeden einzelnen Menschen ein riesiger Erfolg. Durch die Ängste und Sorgen im Alltag ist der Fußball für viele meiner Meinung nach der Lichtblick. Irgendwann tritt aber auch eine gewisse Sättigung ein und es kehrt &#8220;Normalität&#8221; ein. Mittlerweile zum 2.Mal in der Bundesliga ist von unserem Hexenkessel aus den ersten Jahren Profifußball nimmer soviel übrig. </p>
<p>Und in Dresden hat man eben sehr emotionale Fans. Ich denke die Medien sind an ihrer Auflage interessiert und da macht sich eine Dresdengeschichte immer gut. Dresden ist eine bekannte Stadt mit massig Kultur, man war schonmal in der Bundesliga, der Bekanntheitsgrad ist deutlich höher als bei anderen Vereinen. Durch die DDR Oberliga hat man auch eine ziemliche Rivalität zwischen den CLubs und Dynamo hat nunmal in der DDR eine sehr &#8220;starke&#8221; Rolle im Fußball gespielt. (Hintergründe werde ich aber hier nicht darlegen) &#8211; da ist eben der Neid, Hass oder eben auf der anderen Seite die Zuneigung der Fans größer als woanders. </p>
<p>Deswegen würde ich schon sagen, daß im &#8220;Osten&#8221; noch eine andere Fankultur herrscht. Viele Vereine sind noch nicht so stark dem Kommerz verfallen wie andere. Trotzdem sollte man nichts pauschalisieren. Vielleicht sollten gewisse Gruppierungen aus dem Stadion verbannt werden, wie bei anderen Vereinen. Auch bei Energie wurde ein Fanclub ausgeschlossen, obwohl man von ihnen sehr schöne Choreos usw. gesehen hat. Es hat große Proteste gegeben, aber die Vereine sollten schon durchgreifen.</p>
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		<title>Von: Tom</title>
		<link>http://www.jentzsch.eu/2007/04/07/der-bose-fusball-osten/comment-page-1/#comment-2</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2007 08:45:56 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Autor, gerade die Dresdner Fan sind durch ihre Gewaltbereitschaft und ihren Rechtsradikalismus oft genug aufgefallen. Es ist nicht der Osten, aber es sind einzelne Verein, welche ein Problem haben oder sind. Leider sind es allzu oft die Stromerzeuger (Berlin, Dresden), welche ewig Gestrige sämtlicher politischen Spektren gewähren lassen. 

Vereine können soziale Probleme nicht für die Gesellschaft nicht lösen, aber sie dürfen auch keine Plattform für Gewalttäter und Radikale bieten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Autor, gerade die Dresdner Fan sind durch ihre Gewaltbereitschaft und ihren Rechtsradikalismus oft genug aufgefallen. Es ist nicht der Osten, aber es sind einzelne Verein, welche ein Problem haben oder sind. Leider sind es allzu oft die Stromerzeuger (Berlin, Dresden), welche ewig Gestrige sämtlicher politischen Spektren gewähren lassen. </p>
<p>Vereine können soziale Probleme nicht für die Gesellschaft nicht lösen, aber sie dürfen auch keine Plattform für Gewalttäter und Radikale bieten.</p>
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