Benzinpreis rauf bis zur Schmerzgrenze?

Nachdem Guttenberg sich eher unbeabsichtig ein wenig ins Abseits gesteuert hat, erwischt es nun mit Horst Köhler womöglich auch unseren Bundespräsidenten und einen weiteren Unionspolitiker.
Und mit der Aussage, dass unsere Benzinpreise zu niedrig seien trifft er wohl eher auf Missfallen der deutschen Bevölkerung. Denn es ist wohl kein Geheimnis, dass Autofahrer auch viele andere Investitionsbereiche subventionieren. Sicherlich nicht zwangsläufig schlecht und unnötig, aber dennoch muss man irgendwann auch mal sprichwörtlich auchf die Bremse treten. Die Benutzung eines Kraftfahrzeugs darf kein Luxus werden, ebenso wie es natürlich nicht ein Spaß werden sollte.


Ich bin jedoch schon der Meinung, dass das Verhältnis derzeit ausgeglichen ist, denn wo möglich spart man sich auch mal den Einsatz des eigenen Fahrzeugs. Jede weitere staatliche Erhöhung der Benzinpreis trifft aber uns Arbeitnehmer. Lieber Herr Köhler, bitte wachen Sie auf. Wir brauchen unsere Autos um auf unseren Arbeitsplatz zu kommen. Nein, wir werden nicht abgeholt und haben einen Chauffeur! Und nachdem man öffentliche Verkehrsmittel nahezu überall privatisiert und damit wirtschaftlich handelnd gemacht hat, fährt mich dann eben kein Bus zur Frühschicht und nach der Spätschicht komme ich nicht heim. Es geht nicht ohne das eigene Auto und es kann nicht sein, dass man erabeitetes Geld noch weitere an den Staat abführt, der bereits sein Geld verdient, bevor überhaupt Geld auf meinem Konto gelandet ist.
Natürlich möchte unser Bundespräsident damit auch den Umweltschutz fördern, aber sind wie ehrlich, wer fahren muss, wird fahren. Und wenn sich dadurch am Ende nur die indirekten Lohnnebenkosten erhöhen, ist das eine weitere Schröpfung des fleißigen deutschen Arbeiters oder Angestellten, der sein Geld eben nicht mit reiner Faselei verdient.

Albertbrücke – Alles nur ein großer Irrtum?

Vor wenigen Tagen habe ich über die Situation der Dresdner Brücken geschrieben, Anhaltsliste dafür war u.a. eine Projekt-Streichliste aus der Sächsischen Zeitung. Auf dieser Stand eben auch die Albertbrücke, allerdings ändert sich die Nachrichtenlage seit dem täglich…

Sächsische Zeitung am 11. März:
Laut des Leiters des Straßen- und Tiefbauamtes, handelt es sich bei der Nennung der Albertbrücke auf der Streichliste um ein Mißverständnis, welches daraus resultiert, dass die Hauptarbeiten erst 2013 stattfinden werden. Laut seiner Aussage soll bereits zum diesjährigen Striezelmarkt eine Behelfsbrücke für Fußgänger und Radfahrer fertig sein. Mit der Sanierung möchte man spätestens Anfang 2012 anfangen.

Sächsische Zeitung an 13. März:
Kurzfassung: Interimsbrücke kommt erst 2011. Sanierung soll aber schon 2012 abgeschlossen werden.

Keiner scheint so recht zu wissen, was genau wann passiert und ob überhaupt. Letztlich wird es wohl eine Mischung werden: Interimsbrücke 2011 und Hauptsanierungsarbeit der alten Brücke 2013. ;-)

Sind wir ehrlich, alles braucht auch seine Planungszeit, nur muss schnell eine sinnvolle Lösung. Da die Interimsbrücke für Fußgänger und Radfahrer in jedem Fall gebaut werden muss, sollte dies forciert werden, so dass der Verkehr vorerst wieder auf voller Breite rollen kann. Das würde allen Verkehrsteilnehmern schonmal viel helfen. Anschließend kann man sich dann mit vollem Einsatz um die Sanierung und Verbreiterung der jetzigen Brücke kümmern.

Dresden und seine Brücken

Es vergeht kaum ein Tag, an dem dieses Thema nicht in der Presse ist. Und man hat das Gefühl, es wird alles falsch gemacht. Sicherlich, alles wird nicht falsch sein, aber doch so oft fehlt jegliche Logik des Handelns. Auch wenn Millionen im Stadtsäckel fehlen, sollte man doch auch mal darüber nachdenken, welche Verluste die Nicht-Ausgabe von Investitionen herbeiführt. Oftmals werden lieber Prestige-Projekte, wie die Sanierung des Rathauses oder der Rückkauf der Drewag, vorangetrieben, statt sich um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern. Zu denen kann man die Elbquerungen auf jeden Fall zählen, aber schauen wir doch mal im Detail… Read more »

Dresdner Nachtskaten 2010 wieder am Freitag

Auch wenn es derzeit draussen noch winterlich ist, bald werden uns auch wieder wärmere Temperaturen beglücken. Auch im Jahr 2010 gibt es in Dresden wieder das Nachtskaten, welches nun wieder auf den Freitag verlegt wurde. Heißer Start ist am Freitag, 23. April 2010 21:00 Uhr bei hoffentlich angenehmen Temperaturen. Bis Oktober werden die Skater dann wieder (fast) jede Woche die Straßen Dresdens befahren. Die neuen Strecken halten noch die ein oder andere Überraschung bereit. ;)

Italien – Reiseland des Monats März 2010

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Nach welchen Kriterien indexiert Google Bilder?

So richtig findet man für diese Frage keine SEO-Antwort und so richtige Regeln scheint es auch gar nicht zu geben, oder doch?

Wir haben im letzten Quartal des Jahres 2009 angefangen Reisefotos unserer Reisen online zustellen. Inzwischen sind mehrere Tausend zusammengekommen, dennoch findet man diese nur sehr vereinzelt bei Google. Wir haben auf vieles geachtet, sprechende Verlinkungen, zugehörigen Title-Tags etc. – ebenso natürlich eine Barrierefreiheit, dass die Galerie zwar mit Ajax funktioniert, aber eben auch ohne komplett aufrufbar ist. An der handvoll Fotos, die doch bei Google zu finden sind, sieht man auch gut, dass die auf die “Ersatzseiten” für die Nicht-Javascriptuser verlinken.

Ist hier einfach auch mehr Geduld gefragt, haben wir etwas nicht bedacht oder sind die Fotos schlicht zu tief verlinkt? Meine Vermutung geht inzwischen sogar ein wenig dahin, dass Google die Bilder lieber am Seiteninhalt indexiert. Dieser ist natürlich bei einer reinen Foto-Galerie eher kurz, logisch.

Erfahrungen zum Thema nehme ich gern in den Kommentaren entgegen, ansonsten werde ich berichten, falls sich zum Thema etwas tut.

Jetzt ist er (endlich) weg

Am 25. Juni hat es die Unesco endlich entschieden, was doch jedem klar war. Dresden verliert den Welterbetitel für das Elbtal. Sind wir ehrlich, die Entscheidung stand fest, sie wurde eigentlich nur noch auf dem Papier klar gemacht, oder hat echt jemand noch mit einer anderen Entscheidung gerechnet? Alles andere als die Aberkennung wäre doch eine Niederlage der Unesco gewesen, mit der sie Gesicht und Macht verloren hätten. So haben sie das gehalten, was sie immer klar gemacht haben.
Entsprechend wurde für diesen Thema auch kaum Zeit verschwendet, Frau Orosz war zwar vor Ort, aber eine gehaltvolle Rede durfte sie auch nicht mehr halten, warum auch? Die Unesco braucht doch keine kritikvollen Reden, sondern man braucht die Macht über die Welt. Es war nichts anderes als eine politische Entscheidung, die eigenartigerweise viele Lobbyisten gefunden hat, die kräftig für die Unesco und gegen die Brücke geworben haben. Die wirklichen Argumente und insbesondere sinnvolle Alternativen fehlten ihnen dennoch.
So mag es sicherlich sein, dass das Elbtal von seiner Sicht geprägt ist bzw. war – doch ist es das jetzt nicht mehr? Sicherlich hat man mit dern Brücke einen anderen Blick, aber die Erde dreht sich auch im Kreis. Stillstand ist keine Lösung, sondern eine Stadt muss sich auch entwickeln dürfen. Sicherlich ist das nicht immer mit Naturbestand vereinbar, aber gibt es sicherlich schlimmeres als diese Brücke. Allein die Verwaltung der Weltmacht Unesco wird jährlich deutlich mehr Naturressourcen zerstören als diese Brücke.

Als es knapp wurde, kam ein neues Argument, dass der Touristenstrom nun nachlassen werde, aber warum? Allein wegen der Brücke? Aber nein, wir haben genügend andere Seiten und auch das Elbtal bleibt erhalten. Vielleicht nicht als Weltkulturerbe, aber es bleibt für uns Dresdner weiter Kultur. Liebe Uneso, wir wollen Kultur nicht nur erhalten, sondern auch weiterentwickeln. Da ihr euch nicht mit der Dresdner Mehrheit weiterentwickeln möchtet, sage ich hier leise “Tschüss!” Viel Erfolg euch weiterhin bei sturrer Machtbürokratie.